Annullierung der Tischtennissaison

Saison Rückblick 2019/2020Als eine der letzten Sportarten hat nun auch der Tischtennisverband die aktuelle Saison abgebrochen und annulliert.Saison Abbruch

In einer Beschlussfassung des Vorstands für Sport des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) vom 26. Februar 2021 wurde einstimmig beschlossen, die Spielzeit 2020/21 von der Verbands- bis hinunter zur Kreisebene endgültig abzubrechen und für ungültig zu erklären. Damit geht einher, dass es weder Auf- noch Abstiege gibt und alle Mannschaften in der folgenden Saison ein Startrecht in ihrer Klasse erhalten.

„Unsere ursprüngliche Absicht war, nach dem Beschluss vom 13.2.2021 zu umfangreichen Spielverlegungen in den April/Mai hinein noch die für ursprünglich Anfang März angekündigte Beschlussfassung des DTTB abzuwarten“, erklärte Werner Almesberger in einem Schreiben des WTTV. „Die Öffnung von Sporthallen ist nicht absehbar, schon gar nicht flächendeckend und schon gar nicht ohne Einschränkung der Anzahl der teilnehmenden Sportler. Über allem steht ohnehin der Schutz der Gesundheit.“

Gerade für die erste Mannschaft des TuWa Bockum-Hövel (Kreisliga) ist der Abbruch der Saison schade aber nachvollziehbar. Die TuWaner lagen als Tabellendritter mit nur zwei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter TTC Dortmund-Wickede aussichtsreich im Kampf um den Aufstieg, zumal man sich zum neuen Jahr noch mit Rückkehrer Dominik Juppien enorm verstärken konnte.

Saison AbbruchFür die TuWa-Zweitvertretung (3. Kreisklasse) ist die Annullierung aus tabellarischer Sicht weniger ärgerlich, doch hier hätte jedes mehr ausgetragene Meisterschaftsspiel gerade den jüngeren Aktiven in ihrer sportlichen Entwicklung sehr gut getan.

Die Vorbereitung auf eine hoffentlich wieder normale Saison 2021/22 beginnt bereits im Mai mit den Vereins-(25.5.-3.6.), gefolgt von den Termin- (7.6.-14.6.) sowie den Mannschaftsmeldungen (7.6.-21.6.).
Abteilungsleiterin Dajana Gizdic hofft, bald alle wieder begrüßen zu dürfen. Aber es ist jetzt erstmal wichtig, dass wir alles gut überstehen und vor allem dass alle gesund bleiben.


 .Text: K. Steenberde  // Stand : 27.02.2021

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